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Langeweile oder die Suche nach Freiheit?

Die Suche nach der Freiheit ist eine, die die Menschheit schon seit Bestehen betreibt und bisher nicht weitergekommen ist, weil sie sich selbst beim Voranschreiten behindert. Wir unterscheiden uns allerdings von der breiten Masse und haben die Freiheit schon längst gefunden, weshalb wir sie nun mit den Besuchern dieses Blogs teilen wollen. Sicherlich gibt es die ein oder andere Differenz zwischen Meinungen, jedoch ist die Meinungsverschiedenheit eine der Grundsäulen des menschlichen Zusammenlebens, weshalb wir auch jede Form von Kritik annehmen. Ansonsten solltet ihr beim Betrachten dieses Blogs immer das zwinkernde Auge im Geiste haben, da es sicherlich auch zum einen oder anderen Beitrag kommen wird, der euch suspekt vorkommen wird. Viel Spaß mit dem Blog und bleibt so wie ihr seid.

 

Euer Wurstjunge

18.4.07 18:36


Logik und Irrsinn

In der heutigen Welt erscheint vieles bei genauerer Betrachtung unlogisch. Mag es die Existenz Frankreichs oder die Tatsache sein, dass Matt Damon immer noch als Schauspieler tätig ist. Vieles kann man einfach nur mit einem Wort beschreiben: Irrsinn. So ist es auch mit folgender Neuigkeit, die seit einigen Tagen die Runde macht:

Der etwas bescheidene Rapper Massiv, der vor allem durch seine schwachsinnigen Texte und nichtvorhandenen Deutschkenntnisse von sich zu reden macht, bekam ein Plattenvertrag von einem Majorlabel. Jetzt fragt sich jeder Raphörer, der selbst nur einen durchschnittlichen Intelligenzquotienten besitzt, sicherlich welches Label ein Stück Dung wie Massiv signen kann. Dabei handelt es sich um BMG. Und als wäre das nicht genug, bekommt Massiv für den Vertrag auch noch 250000 €!

 

Was hat man sich dabei gedacht, als man diesen jungen MC mit Textzeilen wie ''..Samy signt die Affen wie bei einem Strandfest'' gehört hat. Was möchte man mit diesem Signing genau bezwecken? Steckt ein höherer Plan der BMG Chefetage hinter diesem Signing? Oder hat etwas Übernatürliches seine Finger im Spiel? Denn gesunder Menschenverstand kann nicht der wahre Grund gewesen sein...oder vielleicht doch? Was Rap betrifft, sehen die meisten in ihm nur noch eine leere Hülle. Dabei geht der durchschnittliche Raphörer nicht mehr nach dem lyrischen oder raptechnischen Talent, dass in einem Rapper steckt, sondern nach dem Image eines Rappers bzw. wie ''real'' ein Rapper ist. Massiv scheint sehr ''real'' zu sein, da er trotz keinem vorhandenem Talent, eine relativ große Fangemeinde aufgebaut hat. Dieser Teil der Raphörer verschließt sich auch vollkommen dem wirklich qualitativ hochwertigem Rap, der leider nicht die Beachtung bekommt, wie er ihn eigentlich verdient hätte. Egal wie gut ein Rapper ist. Im Endeffekt hört die breite Masse das bessere Image, was wiederum nur mit einem Wort zu beschreiben ist: Irrsinn.

Das Label BMG will mit Massiv wohl genau diese imagebezogene Raphörerschaft adressieren und damit seinen Profit herausschlagen.

 

Von meiner Seite bleibt eigentlich nur noch eins zu sagen...

Mir wird übel bei dem Gedanken daran Massiv´s Visage demnächst auf VIVA und MTV bestaunen zu dürfen.

 

 

Auf keinem habibi!

 

 Ihr ergebener Albert Hufnagel!

18.4.07 21:21


Hypes, der alltägliche Medienwahnsinn

Wir alle kennen sie und haben ins in Zeiten der Highspeedverbindung und des Castingwahnsinns auch regelrecht an sie gewöhnt. Die Rede ist natürlich von den Hypes, den gigantischen Tumulten, die um Personen, Bands oder andere skurrile Erscheinungen des Lebens eine gigantische Zirkusvorstellung veranstalten. Eine generelle Frage, die sich in Bezug darauf stellt, ist: wie entstehen Hypes und was ist ihre Wirkung auf unsere Umwelt?. Diese zunächst simpel erscheinende Frage ist allerdings nicht leicht zu beantworten, da es keine Antwort darauf gibt. Hypes sind eine, sozusagen, natürliche Erscheinung in der Medienlandschaft, die prinzipiell nicht erklärt werden kann, weil sie einfach zu schnell an der Oberfläche erscheint und meist mit selbiger Geschwindigkeit wieder in die Weiten der Vergessenheit gerät. Man erinnere sich beispielsweise an die Sendung Big Brother, die im Jahre 2000 beinahe ganz Deutschland faszinierte und in Atem hielt. Es entstand etwas vollkommen neuartiges, das es nie zuvor in dieser Form gab. Zumindest war es mir und dem größeren Publikum nicht bekannt. Das Hauptkonzept der Sendung bestand im Wesentlichen aus der Zusammenkunft verschiedenster Menschen in eine Fernseh-Wohngemeinschaft, die täglich von vielen Kameras beobachtet wurde. Dabei halte ich es für einen kosmischen Zufall, dass der größte Teil der Bewohner ein wenig proletenhaft war. Die Sendung war, wie Shakespeare es ausdrücken würde, die Sonne am Himmel des Ostens und sollte sobald von einer zweiten Staffel beerbt werden, die zwar ein bisschen weniger Erfolg hatte als erstere, jedoch dennoch ziemlich hohe Zuschauerzahlen aufweisen konnte. Ein weiteres prominentes Beispiel ist Paris Hilton, die Erbin einer weltberühmten Hotelkette. Ihre diversen Eskapaden und ihre sich penetrant wiederholende Befürwortung der Nudistenkultur brachten sie in die Titel der Klatsch- und Tratschblätter dieser Welt, bis letztendlich ein gigantischer Rummel ihrer Person entstand, der daraufhin seinen Höhepunkt in der Biographie ihres Hundes "Tinkerbell" fand. Natürlich kommt auch eine Paris Hilton nicht ohne Musik aus, was mich zum eigentlichen Schwerpunkt des Posts bringen soll. Mitte 06 kommt eine Paris Hilton Single auf den Markt, die trotz scheinbarer Ablehnung aufgrund fehlenden Gesangstalents ziemlich hoch in den Charts landet. Doch das ist glücklicherweise noch nicht der Haupthype in der heutigen Musik, dieser liegt eher im Bereich der öffentlichen Castingshows. Allerdings ist der Erfolg nur schnelllebig und der Stern in den Charts wird wohl irgendwann untergehen und dabei nichts hinterlassen. Ein weiteres Beispiel für Hypes in der Musik kann auch unter diesem Beitrag beobachtet werden. Es geht dabei um die Rapmusik, die in den letzten Jahren maßgeblich von Hypes gelenkt wurde und, meiner persönlichen Meinung nach, dadurch einen großen Anteil ihrer früheren Qualität verloren hat. Zudem kann man auch noch ein gewisses anderes Phänomen betrachten, das wohl auf die übertriebene Parteilichkeit mancher zu führen ist. Künstler werden nun schon von vornherein in den Boden gestampft oder als Versager betitelt, weil sie das eigene Idol schandhaft angreifen und dadurch dem Zuhörer scheinbar das Gefühl einer persönlichen Beleidigung vermitteln. Klingt verrückt? Ich weiß, allerdings lässt sich genau das in letzter Zeit bei einigen Leuten festmachen. Die Objektivität fehlt vollkommen und man kann nicht mehr zwischen "mittelmäßig" oder "gut" unterscheiden. Das heißgeliebte Idol ist die bildhafte Spitze des Mount Everests, die von keinem Gipfelstürmer erklommen werden kann. Sollte jedoch der Versuch gestartet werden, wird man sofort angreifen und die Spitze bis zum rhetorischen Tod verteidigen. Dieser Post wird bald auch fortgeführt, da es ein ziemlich umfangreiches Thema ist und noch viele weitere Beispiele ausdiskutiert werden können. Ihr könnt mir auch sehr gerne Anregungen zur Fortführung geben, wenn ihr denn möchtet.

 

euer Wurstjunge

19.4.07 17:42





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